RETTUNGSHUBSCHRAUBER CHRISTOPH 14

aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen über das Luftrettungszentrum Traunstein und den Rettungshubschrauber Christoph 14.

02.11.2016

Umbaumaßnahmen haben begonnen

Traunstein, den 02. November 2016

Am Luftrettungszentrum Traunstein haben nun die Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen begonnen. Hierbei werden im Bereich über den bestehenden Funktions- und Sozialräumen neue Ruheräume für die Crew sowie ein Büro mit Archiv errichtet.

Im Anschluß werden die bereits bestehenden Räume umstrukturiert und modernisiert. Die Umbaumaßnahmen werden bis voraussichtlich Juni 2017 andauern. Der Dienstbetrieb des Rettungshubschraubers Christoph 14 läuft trotzdem im normalen Rahmen weiter.

02.11.2016

Der neue Kalender 2017 ist da! 

Traunstein, den 02. November 2016                         

**NEU**

Titelbild mit noch mehr tollen Fotos vom Rettungshubschrauber Christoph 14

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04.12.2015

Heut‘ fliegt der Nikolaus zu uns auf’s Dach

Rettungshubschrauber „Christoph 14“ bringt heiligen Mann zu ehemaligen kleinen Notfallpatienten

Traunstein, den 04.Dezember 2015                           

Über 300 Gäste waren auf Einladung der Stations-Crew zum Rettungshubschrauber-Standort am Klinikum Traunstein gekommen.

Ein kleines Jubiläum war es heuer für den Nikolaus, der am gestrigen Freitag zum fünften Mal in Folge mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zu insgesamt 70 Kindern kam, die im vergangenen Jahr nach einem medizinischen Notfall innerhalb von wenigen Minuten durch die Mannschaft versorgt und teilweise auch zu Krankenhäusern geflogen wurden. Bei der Veranstaltung im Hangar am Klinikum Traunstein waren über 300 geladene Gäste dabei, darunter Eltern und Geschwister der kleinen Patienten, Kinder von Mitarbeitern und Patienten der Kinderstation des Klinikums. Stationspilot Markus Pabst und Rettungsassistent Jürgen Zankl schwebten im letzten Tageslicht mit dem heiligen Nikolaus an Bord auf dem Dachlandeplatz ein.

„Leider kann heuer der Nikolaus nicht pünktlich kommen, da „Christoph 14“ kurz bevor er den heiligen Mann abholen konnte, noch einen dringenden Einsatz erhalten hat“ schallte es am Beginn des Festes durch die Lautsprecheranlage. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, da der Hangar weihnachtlich dekoriert und ausgestattet mit Plätzchen, Stollen und Kinderpunsch zum Feiern einlud. Die jungen Stadtmusikanten aus Traunstein sorgen mit weihnachtlichen Liedern für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Plötzlich aber sind am Himmel kleine Lichter zu erkennen und ein Dröhnen wird laut und lauter. Schnell laufen die Gäste zu den Toren des Hangars und sehen den Rettungshubschrauber landen. Ein Intensivpatient wird ausgeladen und zur weiteren Behandlung ins Klinikum gebracht. Minuten später macht sich „Christoph 14“ schon wieder auf in den dunklen Abendhimmel, um den wichtigen Fluggast abzuholen, auf den die Kinder schon gespannt warten.

Nach einer kurzen Instruktion durch den leitenden Rettungsassistenten Robert Portenkirchner durften die Besucher auf die Landefläche am Dach des Traunsteiner Klinikums. Gebannt starren die vielen funkelnden Kinderaugen in den dunklen Abendhimmel und beobachten, wie die Scheinwerfer näher kommen; und bald ist der orangefarbene Rettungshubschrauber zu erkennen, der in einem weiten Bogen zu seinem Landeplatz fliegt und sanft auf seiner gelben Plattform aufsetzt.

Als die Rotorblätter still stehen, stürmen die Kinder zum Hubschrauber, denn schon während der Landung war der besondere Passagier im roten Gewand im Schein der Innenbeleuchtung durchs Fenster zu erkennen: der Nikolaus ist gelandet! Langsam klettert er aus der engen Kabine, begrüßt die Kinder und lädt sie in den warmen Hangar ein. Dort lässt er sich auf einem Sessel nieder und wird von allen Seiten umringt. Trotz des großen Andrangs nimmt er sich für jedes Kind Zeit und lässt sich ihre persönlichen Erlebnisse schildern, bevor sie mit einem kleinen gefüllten Säckchen beschenkt werden. Selbstverständlich erhalten nicht nur die ehemaligen kleinen Patienten ein Geschenk vom Nikolaus, auch alle anderen Kinder dürfen sich über ein Gespräch und die Liebesgabe des heiligen Mannes freuen. Die Kinder strahlen; doch so manche Elternaugen werden feucht bei den wiederkehrenden Erinnerungen an ihr Schicksal mit „Christoph 14“; nicht jeder hat die Erlebnisse schon vollständig verarbeitet.

Der Rettungshubschrauber in Traunstein ist ein Patchwork-Projekt: Die Station wird vom Landesverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) betrieben; den modernen Hubschrauber vom Typ EC135T2i stellt das Bundesinnenministerium über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verfügung. Beamte der Bundespolizei-Fliegergruppe kommen als Piloten zum Einsatz. Die Luftrettungsassistenten werden vom Bayerischen Roten Kreuz, die Notärzte vom Klinikum Traunstein gestellt.

Der Nikolaus bedankt sich bei Stationspilot Markus Pabst für den guten Flug.

Trotz des großen Andrangs nimmt sich der heilige Mann für jedes Kind Zeit und lässt sich ihre persönlichen Erlebnisse schildern, bevor sie mit einem kleinen Säckchen beschenkt werden.

Raphael Braun

Bereits zum fünften Mal lud die Mannschaft von „Christoph 14“ Kinder, die in diesem Jahr mit dem Hubschrauber transportiert oder versorgt wurden, in den Hangar auf dem Dach des Traunsteiner Klinikums ein und präsentierte einen besondeTrotz des großen Andrangs nimmt sich der heilige Mann für jedes Kind Zeit und lässt sich ihre persönlichen Erlebnisse schildern, bevor sie mit einem kleinen Säckchen beschenkt werdenren Gast, der aus der Luft einschwebte: den Nikolaus.

30.10.2015

Der neue Kalender 2016 ist da! 

Traunstein, den 30. Oktober 2015                           

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www.christoph-14.de

06.06.2015

Förderverein ist Initiator des beliebten Arbeitsbuch für Grundschüler 

Traunstein, den 06. Juni 2015                           

"Erste Hilfe für Kinder"

Der K&L Verlag, organisieren die Sponsorensuche und die Erstellung der Arbeitsbücher zusammen mit dem Rettungszentrum Traunstein „Christoph 14“ e.V.  nun bereits zum vierten Mal.

31.01.2015

Winter-Fortbildung: Bergretter trainieren Notfallmedizin im Schnee

Berchtesgaden, den 31. Januar 2015

Bergwacht-Notärzte, -Sanitäter und Hubschrauber-Besatzungen üben in gemischten Teams die Rettung von Lawinenopfern und verletzten Wintersportlern

BERCHTESGADENER LAND/TRAUNSTEIN (ml) – Das Lehrteam Notfallmedizin der Bergwacht-Region Chiemgau hat am Wochenende an der Berchtesgadener Bergrettungswache und in Vorderbrand einen Praxis-Fortbildungstag für 36 Ärzte, Sanitäter, Ausbilder und Hubschrauber-Besatzungsmitglieder durchgeführt, bei dem in gemischten Teams die Rettung und Versorgung von Lawinenopfern und verunfallten Wintersportlern geübt wurde. Die Regionalärzte und Organisatoren Dr. Christian Freund, Ralf Kaukewitsch und Dr. Marco Tusl hatten die Veranstaltung bewusst offen gestaltet und neben weiteren Partnern auch die Besatzungen des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ eingeladen, um sich besser kennenzulernen und auszutauschen.

Die alpine Notfallmedizin stellt die Einsatzkräfte von Bergwacht und Rettungshubschraubern immer wieder vor besondere Schwierigkeiten, die das unwegsame und alpine Gelände und zum Teil extreme Witterung mit sich bringen. Besonders Lawinen und die Versorgung von schwer Verletzen im winterlichen Gelände verlangen den Rettern oft alles ab. „Die Thematik ist speziell, weshalb wir bei diesem ersten Chiemgauer Bergrettungstag Erfahrungen, Tipps und Tricks austauschen und gemeinsam die Versorgung unter realistischen Bedingungen trainieren wollten“, erklärt Dr. Freund.

Gemäß der Idee, dass die zusammen trainieren sollen, die auch im Einsatz immer wieder zusammenzuarbeiten, brachte der Netzwerker Dr. Freund die Notfallmediziner der Bergwacht-Region Chiemgau, des Österreichischen Bergrettungsdienstes (ÖBRD) und der Hubschrauber-Stationen aus Traunstein und Salzburg zusammen. Zu Beginn stellt der ÖBRD-Bundesarzt Dr. Matthias Haselbacher die Struktur und Ausbildung der österreichischen Bergretter vor. Wesentlicher Unterschied zu Bayern ist das dichte Netz an Luftrettungsstationen, weshalb in Österreich die Bergrettung in der Regel nur nachts oder bei fehlenden Sichtflugbedingungen ausrückt. Im Verhältnis zu Bayern stehen in Österreich aktuell nur relativ wenig alpin ausgebildete Notfallmediziner für bodengebundene Einsätze zur Verfügung; der Notarzt kommt in der Regel mit dem Hubschrauber. Dr. Johannes Schiffer, der als Vertreter der Bergwacht Bayern in der Medizinischen Kommission der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen (IKAR) sitzt, berichtete von der letzten Tagung, die im Oktober in Nevada stattfand. Schwerpunkte waren Großschadensereignisse und Großeinsätze, wobei unter anderem der Ausbruch des Vulkans Ontake in Japan, größere Lawinenunglücke und die Höhlenrettung im Untersberg besprochen wurden. Mit den ebenfalls anwesenden Ärztlichen Leitern Rettungsdienst (ÄLRD) des Rettungszweckverbandes Traunstein wurden anschließend Szenarien auf die Chiemgauer und Berchtesgadener Berge umgelegt und diskutiert. Die Ärzte und Sanitäter befassten sich intensiv mit der richtigen Erstversorgung auf der Lawine, mechanischen Reanimationshilfen und der Entscheidung für die richtige Zielklinik.

Im Anschluss ging es ins Gelände: Intensiv-Fachkrankenpfleger und Bergwachtmann Florian Kronawitter hatte im frischen Neuschneehang drei funkgesteuerte Simulations-Puppen der Kliniken Südostbayern AG platziert, an denen sehr realitätsnah Einsatzszenarien mit allen notfallmedizinischen Maßnahmen durchgespielt und geübt wurden: Zwei schwer verletzte, unterkühlte Skifahrer liegen im Hang, ein weiterer ist verschüttet und muss erst geortet und ausgegraben werden. Ralf Kaukewitsch und seine Lawinenhündin Lilly zeigten den weniger Erfahrenen, wie die Suche und Ortung mit dem LVS-Gerät funktioniert. Parallel übten die Bergwachtmänner Chris Steube, Stephan Bauhofer und Barthi Wurm mit den gemischten Teams aus Bergwacht und Hubschrauber-Besatzungen die Rettung eines abgestürzten Schlittenfahrers mit Seilzug und Akja aus dem Weidbachgraben zwischen Gollhäusl und Jenner-Mittelstation. „Es war beeindruckend, wie rasch die Teilnehmer sich als Team eingespielt hatten und Hand in Hand zusammenwirkten. Trotz kleiner Unterschiede machen doch alle dasselbe und wissen, was zu tun ist“, freut sich Dr. Freund.

Das Lehrteam Notfallmedizin der Bergwacht-Region Chiemgau hat am Wochenende an der Berchtesgadener Bergrettungswache und in Vorderbrand einen Praxis-Fortbildungstag für 36 Ärzte, Sanitäter, Ausbilder und Hubschrauber-Besatzungsmitglieder durchgeführt, bei dem in gemischten Teams die Rettung und Versorgung von Lawinenopfern und verunfallten Wintersportlern geübt wurde.

04.12.2014

Der heilige Nikolaus schwebte mit dem Rettungshubschrauber              zu den Kindern

Traunstein, den 04. Dezember 2014

Heute war es mal wieder so weit, der Heilige Nikolaus wurde zum 4. Mal mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 nach Traunstein eingeflogen. Während der Wartezeit, begrüßte der Ltd HCM , Robert Portenkirchner die Kinder und ihre Eltern, Untermalt wurde das Ganze von den jungen Stadtmusikanten aus Traunstein. Vor den Augen von ca. 250 Gästen, darunter 45 Kinder die im letzten Jahr durch die Medizinische Crew von Chr. 14 versorgt wurden, deren Angehörige und Geschwister und Patienten der Kinderstation des Klinikums, schwebte der Hubschrauber sanft in der Abenddämmerung ein.

Nachdem sich der Nikolaus von der Besatzung ( Ltd Stationspilot, PHK Markus Pabst und HCM Thomas Mayer) verabschiedet hatte, eilte er sofort zu den wartenden Kinder die schon ungeduldig warteten. Bei Lebkuchen und Kinderpunsch überreichte der Nikolaus ( Ltd Hubschraubernotarzt Dr. Markus Ewald )den Kindern ein kleines Sackerl mit allerlei Süßem drin. Die jungen Patienten hatten dann die Gelegenheit dem Nikolaus ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

Wie auch die letzten Jahre sponserte der Förderverein Christoph 14 e.V. den Flug und die Veranstaltung.

30.08.2014

Homepage Förderverein Rettungszentrum Traunstein -              Christoph 14 e.V. geht online!

Auch der Förderverein Rettungszentrum Traunstein - Christoph 14 e.V. hat ab sofort eine neue Homepage mit einem eigenen Online-Shop für Fanartikel.

Hier möchte der Verein Interessenten die Möglichkeit geben, sich über dessen Arbeit zu informieren. Die Arbeit des Vereins kann zugleich mit einer Mitgliedschaft, Spende oder Kauf eines Fanartikels finanziell unterstützt werden.

Besuchen Sie uns auf der neuen Homepage des Fördervereins Rettungszentrum Traunstein - Christoph 14 e.V. unter:

www.christoph-14.de

 

30.04.2014

Gedenken:

TEISENDORF/GRÖBEN (ml) – Zur Erinnerung an die vor 31 Jahren beim Absturz des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ getötete Besatzung findet am Freitag, den 2. Mai um 19 Uhr am Gedenkkreuz in Gröben bei Teisendorf eine Maiandacht statt.

Am 22. März 1983 geriet die Maschine auf dem Rückflug von einer Reanimation in Berchtesgaden nach Traunstein in einen Schneesturm und stürzte bei Gröben im Gemeindegebiet von Teisendorf ab; die Besatzung mit Pilot Norbert Müller, dem Rettungssanitäter Matthias Reiter und der Ärztin Dr. Elisabeth Leitner-Ploss verlor ihr Leben. An sie erinnert heute ein Marterl am Absturzort und eine Gedenktafel in der Nähe des Haupteingangs der Kreisklinik Traunstein.

03.03.2014

Christoph 14: Mehr als vier Einsätze pro Tag

Ziemlich viel zu tun hatte die Besatzung des Rettunghubschraubers Christoph 14 im Jahr 2013. Mit insgesamt 1571 waren es aber weniger Einsätze als noch ein Jahr zuvor.

Genau 1571 Mal startete der orangefarbene Rettungshubschrauber Christoph 14 Etwa 30 Mal weniger als 2012 

 

Auch die Flüge mit dem Rettungstau gingen erstmals seit vielen Jahren zurück: 45 Mal wurde das Spezialseil bei Einsätzen in unwegsamem Gelände, wie in den Bergen, in dichten Wäldern oder auf dem Wasser eingesetzt.

Ein Teil der Alarmierungen sind "sekundäre Einsätze", bei denen Patienten möglichst schnell für Spezialbehandlungen in andere Krankenhäuser verlegt werden.

Die Mannschaft von Christoph 14 absolvierte im vergangenen Jahr über 500 Flugstunden und transportierte knapp 700 Patienten. cs